Aktivitäten

Sozialkompetenztraining an der TGS in den letzten Schulwochen

Artikel für das FreudenStattBlatt


Schule, soziale Entwicklung und psychische Gesundheit

Besonders jetzt, nach den langen Wochen des Fernlernunterrichts und des “Lockdowns“, ist es wichtig, unsere Kinder wieder zur Bewegung zu motivieren und ihr soziales Miteinander zu fördern.

Die Schule ist oft der beste Ort für manche Kinder, sie bietet Raum für Integration und Inklusion, aber auch für Freizeit, Sport und Spiel/Kultur. Die Theodor-Gerhardt-Schule mit dem Schwerpunkt Sport und Bewegung, bietet im Bereich der primären Prävention verschiedene Projekte an, wie z.B. am Schuljahresanfang die “Aktion zu Fuß zur Schule“. Diese bundesweite Aktion zielt darauf ab, Kinder zum Fußmarsch zur Bildungseinrichtung zu motivieren, um dadurch etwas für den eigenen Körper, die Umwelt und das Miteinander zu machen. Das Gleiche gilt für das von der Sparkassen- Finanzgruppe Baden-Württemberg geförderte Projekt “SPO SPI TO“ an dem die TGS dieses Jahr zum ersten Mal teilnimmt.

Aber auch im Bereich Soziales Lernen bietet die TGS als Sozialraum den Kindern die Möglichkeit sich selbst zu erfahren, von anderen zu lernen, an Grenzen zu stoßen bzw. über die eigenen Grenzen im Rahmen erlebnispädagogischer Projekte zu gehen.

Gemäß dem Leitbild der TGS mit dem Motto “Miteinander- Füreinander“ bahnen wir die Entwicklung der sozialen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler, wie z.B. Teamfähigkeit, Konfliktlösungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Empathie und Toleranz in unseren Sozialkompetenztrainings an.

Im ersten Jahrgang ist dabei unser zentrales Ziel der Aufbau einer positiven Klassenatmosphäre. Dabei soll das eigene Verhalten von einer individuellen auf eine gemeinschaftliche Handlungsorientierung ausgerichtet werden. Im zweiten und dritten Jahrgang liegt der Schwerpunkt auf den Punkten “ Individualität erkennen und akzeptieren“ und “Verantwortung übernehmen“. Die Kinder der vierten Klassen befinden sich in einer Phase, in der sie sich körperlich und emotional sehr verändern. Die Auseinandersetzung mit diesen Veränderungen, mit dem Schulwechsel, den neuen Interessen soll pädagogisch begleitet und unterstützt werden; daher bildet die Identitätsfindung in dieser Klassenstufe den Schwerpunkt.

Nachdem wieder Präsenzunterricht möglich ist, hoffen wir, dass unsere weiteren Projekte im Schulalltag im kommenden Schuljahr erneut verlässlich stattfinden können.  

Unsere Schülerinnen und Schüler zu fördern und fordern verstehen wir als unsere Pädagogische Grundhaltung und damit als integralen Bestandteil unserer Schule, in der sich Lehrende und Lernende wohl fühlen und psychisch gesund bleiben können.